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Rechtsanwalt Ferner

Rechtsanwalt Ferner ist Fachanwalt für Strafrecht mit Sitz in Alsdorf bei Aachen und auch überörtlich tätig. Schwerpunkte der Tätigkeit: Strafrecht, Mietrecht und Verkehrsrecht


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Urteile und Informationen rund um das Thema Verbraucherrecht

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134 Artikel (7 Seiten, 20 pro Seite)
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Beschluss: Pfändung von Gefangenegeld

 

Der Anspruch eines Strafgefangenen auf Auszahlung seines Eigengeldes ist nach Maßgabe des § 51 Abs. 4 Satz 2 StVollzG pfändbar. Soweit das Eigengeld aus Arbeitsentgelt für eine zugewiesene Beschäftigung gebildet worden ist, finden die Pfändungsfreigrenzen des § 850c ZPO
und der Pfändungsschutz gemäß § 850k ZPO keine Anwendung.
BGH Beschluss vom 16.7.2004, Az: IXa ZB 287/03

(mehr... | 3904 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Beschluss | Punkte: 3)



Beschluss: Befangener Gerichtsvollzieher

Der Gerichtsvollzieher kann nicht wegen Befangenheit abgelehnt werden.
BGH Beschluss vom 24.09.2004, Az: IXa ZB 10/04

(mehr... | 3967 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Beschluss)



Urteil: Sender einer Gewinnmitteilung

 

"Sender" einer Gewinnmitteilung im Sinne des § 661a BGB ist derjenige Unternehmer, den ein durchschnittlicher Verbraucher in der Lage des Empfängers einer Gewinnzusage als Versprechenden ansieht.
Als "Sender" können nach § 661a BGB auch solche Unternehmer in Anspruch genommen werden, die Verbrauchern unter nicht existierenden oder falschen Namen, Firmen, Geschäftsbezeichnungen oder Anschriften Gewinnmitteilungen zukommen lassen.
BGH Urteil vom 07.10.2004, Az: III ZR 158/04

(mehr... | 7991 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil)



Urteil: Unerlaubte Zusatzstoffe
Wann gilt ein Stoff natürlicher Herkunft als unerlaubter Zusatzstoff in Lebensmitteln?
BGH, Urteil vom 22.07.2004, I ZR 288/01
(mehr... | 4824 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil)



Urteil: Zinsänderun im VerbrKG

a) Ermäßigt sich ein Zinssatz nach § 6 Abs. 2 Satz 2 VerbrKrG, so sind in die Erstattung darüber hinausgehender Zinszahlungen nicht nur im Vertrag als Zinsen bezeichnete, sondern auch sonstige laufzeitabhängige Vergütungen mit zinsähnlichem Charakter einzubeziehen.
b) Läßt sich die Höhe von vereinbarten Geldbeschaffungskosten und Bearbeitungsgebühren mit dem einmaligen Aufwand des Darlehensgebers bei der Darlehensgewährung nicht rechtfertigen, so können sie, auch wenn sie als Einmalentgelte ausgestaltet sind, als laufzeitabhängiger
Ausgleich für einen niedrigeren Nominalzinssatz anzusehen sein.
c) Für den Anspruch auf Rückerstattung solcher Einmalentgelte gilt die regelmäßige Verjährungsfrist von 30 Jahren.
d) Ermäßigt sich bei einer sogenannten unechten Abschnittsfinanzierung der Zinssatz wegen Fehlens der gemäß § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1 b Satz 2 VerbrKrG erforderlichen Angabe des Gesamtbetrags aller vom Verbraucher zu erbringenden Leistungen im Kreditvertrag nach § 6 Abs. 2 Satz 2 VerbrKrG, so erstreckt sich die Ermäßigung auf die gesamte Vertragslaufzeit.
Urteil vom 14.09.2004, Az: XI ZR 11/04

(mehr... | 12984 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil)



Urteil: Fristlose Kündigung eines Darlehens
Wichtiger Grund für fristlose Kündigung eines Sanierungsdarlehens
BGH, Urteil vom 14.09.2004, XI ZR 184/03
(mehr... | 5408 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil)



Urteil: Diebstahl ec Karte

 

a) Wird zeitnah nach dem Diebstahl einer ec-Karte unter Verwendung dieser Karte und Eingabe der richtigen persönlichen Geheimzahl (PIN) an Geldausgabeautomaten Bargeld abgehoben, spricht grundsätzlich der Beweis des ersten Anscheins dafür, daß der Karteninhaber die PIN auf
der ec-Karte notiert oder gemeinsam mit dieser verwahrt hat, wenn andere Ursachen für den Mißbrauch nach der Lebenserfahrung außer Betracht bleiben.

b) Die Möglichkeit eines Ausspähens der persönlichen Geheimzahl (PIN) durch einen unbekannten Dritten kommt als andere Ursache grundsätzlich nur dann in Betracht, wenn die ec-Karte in einem näheren zeitlichen Zusammenhang mit der Eingabe der PIN durch den Karteninhaber an einem Geldausgabeautomaten oder einem POS-Terminal entwendet worden ist.
Urteil vom 5.10.2004, Az: XI ZR 210/03

(mehr... | 20898 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil)



Urteil:
Zu den Voraussetzungen, unter denen ein Unternehmer, der Verbrauchern
unter falschem Namen Gewinnmitteilungen zukommen läßt, "Sender" einer
Gewinnzusage nach § 661a BGB ist (im Anschluß an Senatsurteil vom 7.
Oktober 2004 - III ZR 158/04 - NJW 2004, 3555).
BGH, Urteil vom 9.12.2004, III ZR 112/04
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Urteil: Privatwohnung und HTWG
Das Merkmal der "Privatwohnung" erfaßt auch Gestaltungen, in denen eine von dem Direktvertreiber gewonnene Privatperson ihre Wohnung als Verhandlungsort zur Verfügung stellt.

Wird ein Darlehensvertrag in einer Haustürsituation geschlossen, so wird das Widerrufsrecht des Darlehensnehmers durch eine Umschuldung nach Ablauf der Zinsfestschreibung nicht berührt.
BGH, Urteil vom 15.11.2004, II ZR 375/02
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Urteil: Karneval: Zulässigkeit von Veranstaltungen in Wohngebieten
Lautstarke Veranstaltungen aus Anlass des Karnevals oder einer Kirmes können auch in einem Wohngebiet zulässig sein. Das gilt aber nur, wenn sie als „sehr seltene Ereignisse“ wegen ihrer besonderen Bedeutung für die örtliche Gemeinschaft trotz der mit ihnen verbundenen Belästigungen den Nachbarn zumutbar sind.
(mehr... | 2482 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil)



Urteil: Neuwagenhandel: „Fabrikneu“ trotz Austauschs der Motorhaube
Ein Neuwagen bleibt „fabrikneu“, wenn die verbeulte Motorhaube komplett ausgetauscht wird.
(mehr... | 767 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil)



Urteil: Kreditfinanzierte Kapitalanlage: Beratungspflichten bei Fremdwährung
Wer sich ohne ausreichende Kenntnisse im Kapitalanlagenbereich für eine kreditfinanzierte Kapitalanlage in einer Fremdwährung interessiert, muss auf die besonderen Gefahren der Geldanlage in einer Fremdwährung und auf die Risiken einer kreditfinanzierten Geldanlage hingewiesen werden.
(mehr... | 1236 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil)



Infotext: Autowaschanlage-Unwirksamkeit von Haftungsbeschränkungsklauseln
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat zwei Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Betreibers einer Autowaschanlage für unwirksam erklärt, mit denen dieser seine Haftung für außen an der Karosserie angebrachte Teile auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränken und sich auch für sämtliche Folgeschäden – unabhängig von der Art des unmittelbaren Schadens – von leichter Fahrlässigkeit freizeichnen wollte.
(mehr... | 2319 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Infotext)



Urteil: Entschädigungsanspruch bei Vereitelung der Reise durch Überbuchung
Sagt der Reiseveranstalter eine Urlaubsreise wegen Überbuchung ab, hat der Reisende einen Anspruch auf Schadenersatz wegen nutzlos aufgewendeter Urlaubszeit. Das gilt auch, wenn der Reiseveranstalter ein Ersatzquartier anbietet, das der Reisende nicht akzeptiert.
(mehr... | 1574 mehr Zeichen | Druckbare Version  Als PDF | Urteil | Punkte: 4)



134 Artikel (7 Seiten, 20 pro Seite)
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 Die Anwaltskanzlei Ferner in Alsdorf, Ferner-Alsdorf.de, wird betreut von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Strafrecht Dieter Ferner, Ihrem Strafverteidiger in Alsdorf, Region Aachen. Schwerpunkte der Tätigkeit: Strafrecht, Mietrecht und Verkehrsrecht